Köpi – besetztes Haus in der Köpenicker Straße
Die Köpi in der Köpenicker Straße 137 gehört zu den bekanntesten Orten der Berliner Hausbesetzer- und Alternativkultur. Obwohl sie offiziell in Mitte liegt, ist sie durch ihre Lage und Geschichte eng mit der Kreuzberger und Friedrichshainer Szene verbunden. Von außen wirkt das besetzte Haus fast wie eine abgeschottete Festung, etwas düster, beinahe wie ein modernes Dracula-Schloss mitten in Berlin. Doch hinter dem Tor beginnt eine andere Welt: eine anarchistische Gegenkultur mit eigenen Strukturen, Werkstätten, Plakaten, Veranstaltungen und einer stark vernetzten Gemeinschaft. Seit Jahrzehnten ist die Köpi mit Geschichten von Besetzung, Widerstand, drohender Räumung und Verdrängung verbunden. Gerade dieser Gegensatz prägt den Ort. Vor dem Tor wirkt die Köpi verschlossen und beinahe abweisend, dahinter beginnt ein eigenständiger Kosmos innerhalb der Stadt, mit anderen Strukturen und Regeln. Dieses Anderssein, die lange Geschichte des Hauses und die Form gelebter Anarchie machen die Köpi zu einem besonderen Teil der Berliner Subkultur.
Køpi
- Jahr:
- 2014
- Technik:
- Acryl und Plakatabrisse auf Leinwand
- Maße:
- 100 × 200 cm
- Werk-ID:
- AW_13
- Status:
- Original nicht verfügbar